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    Wirtschaftlichkeit & Förderung

    Überschusseinspeisung PV verstehen und attraktive Einspeisevergütungen sichern

    AdministratorBy Administrator4. April 2026Keine Kommentare12 Mins Read
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    Überschusseinspeisung einer Solaranlage zur optimalen Einspeisevergütung und Wirtschaftlichkeit
    Überschusseinspeisung PV optimal nutzen für höhere Einspeisevergütungen
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    Überschusseinspeisung PV: Wie Sie Ihre Stromüberschüsse optimal vergüten lassen

    Wissen Sie eigentlich, wie die Überschusseinspeisung PV funktioniert und wie Sie als Betreiber einer Solaranlage davon profitieren können? Viele Hausbesitzer und Gewerbetreibende mit Photovoltaik-Anlagen stehen genau vor dieser Frage, wenn es darum geht, den selbst erzeugten Solarstrom wirtschaftlich optimal zu nutzen und gleichzeitig attraktive Einspeisevergütungen zu erhalten.

    Die Überschusseinspeisung ist eine der häufigsten Methoden, um überschüssigen Solarstrom ins öffentliche Netz einzuspeisen, der nicht selbst verbraucht wird. Im Unterschied zur Volleinspeisung bleibt der individuelle Eigenverbrauch der Stromerzeuger im Fokus – das senkt nicht nur die Stromkosten, sondern kann auch durch die staatlichen Förderungen echte Mehrwerte bringen. Dabei sind jedoch wichtige Faktoren zu beachten, etwa die Größe der PV-Anlage, aktuelle Förderregelungen und welche Technik notwendig ist, um Stromlieferungen korrekt abzurechnen. Wer die Mechanismen der Überschusseinspeisung PV versteht, kann seine Einnahmen und Einsparungen langfristig maximieren.

    Überraschung: Warum die Vergütung der Überschusseinspeisung oft lukrativer sein kann als gedacht

    Die Überschusseinspeisung PV wird häufig unterschätzt, wenn es um die tatsächliche Wirtschaftlichkeit und Einspeisevergütung geht. Zwar sind die Einspeisevergütungen bei Volleinspeisung oft auf den ersten Blick höher, doch gerade bei Eigenverbrauchskonzepten, bei denen nur der überschüssige Strom ins Netz eingespeist wird, ergeben sich Vorteile, die viele Anlagenbetreiber nicht auf dem Schirm haben.

    Konkretes Beispiel: Rechenmodell einer 10-kW-PV-Anlage mit Überschusseinspeisung

    Ein typisches Modell einer 10-kW-PV-Anlage zeigt, dass bei einer Überschusseinspeisung durch Eigenverbrauch der private Strompreis-Ersparnisfaktor hinzugerechnet werden muss: Wird der selbst erzeugte Strom direkt genutzt, spart man die ansonsten an den Versorger gezahlte Elektroenergie, die oft über 30 Cent pro kWh liegt. Die Einspeisevergütung für den überschüssigen Strom liegt in der Regel etwa bei 8 bis 11 Cent pro kWh (Stand 2025). Wenn nun 60 % der erzeugten Energie selbst verbraucht und nur 40 % als Überschuss eingespeist werden, entsteht eine Mischkalkulation, die effektiv oft lukrativer ist als eine reine Volleinspeisung – trotz scheinbar niedriger Vergütung für den eingespeisten Überschuss.

    Beispielrechnung: 10.000 kWh Jahresproduktion, davon 6.000 kWh selbst verbraucht (Strompreisersparnis ca. 30 ct), 4.000 kWh eingespeist mit 10 ct Einspeisevergütung.
    Eigenverbrauchsvorteil: 6.000 kWh × 0,30 € = 1.800 €
    Vergütung für Überschuss: 4.000 kWh × 0,10 € = 400 €
    Gesamtertrag: 2.200 € statt nur 1.000 € bei Volleinspeisung (10.000 kWh × 0,10 €)

    Einflussfaktoren auf die Vergütungshöhe – was viele Anlagenbetreiber übersehen

    Die Vergütung der Überschusseinspeisung orientiert sich nicht nur an der installierten Leistung und dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, sondern wird auch stark durch das individuelle Verbrauchsprofil und die verwendete Messtechnik bestimmt. Dies sind typische Fehlerquellen und Einflussfaktoren:

    • Unterschätzung des Eigenverbrauchs: Viele Anlagenbetreiber kalkulieren konservativ oder vernachlässigen den Eigenverbrauch, der durch smarte Laststeuerung (z.B. Wärmepumpe, E-Auto-Laden) deutlich gesteigert werden kann.
    • Messtechnik und Zählerposition: Für eine korrekte Abrechnung der Überschussmenge sind zwei Zähler notwendig – ein Erzeugungs- und ein Bezugsmessgerät. Fehlerhafte Zählerkonfigurationen führen oft zur geringeren Vergütung.
    • Zukunftsabhängige EEG-Sätze: Die Einspeisevergütung passt sich jährlich an EEG-Vorgaben an und sinkt tendenziell. Neuere Anlagen profitieren oft von höheren Anfangssätzen, aber auch von Fördermodellen für Überschusseinspeisung, die kostensensitive Anlagenbetreiber nicht kennen.

    Hinzu kommt, dass viele Betreiber bei älteren Anlagen nicht mehr aktiv prüfen, ob eine Anpassung des Stromtarifs oder eine Optimierung des Eigenverbrauchs möglich ist. Ein häufiges Szenario: Die Einspeisevergütung ist zwar niedrig, durch konsequente Eigenverbrauchsoptimierung lässt sich der Gesamtgewinn jedoch signifikant steigern.

    Funktionsweise der Überschusseinspeisung bei Photovoltaik-Anlagen – Technik und Abrechnung im Detail

    Die Überschusseinspeisung PV basiert auf dem Prinzip, dass selbst erzeugter Solarstrom vorrangig im eigenen Haushalt verbraucht wird. Nur jene elektrische Energie, die zeitgleich nicht intern genutzt wird, wird als Überschuss ins öffentliche Netz eingespeist. Diese Technik fördert die Eigenverbrauchsoptimierung und reduziert den Bezug von teurem Netzstrom.

    Zwei-Zähler-Prinzip: Eigenverbrauchszähler und Einspeisezähler sinnvoll kombinieren

    Für eine technisch korrekte und finanzielle transparente Abrechnung kommen mindestens zwei separate Zähler zum Einsatz: ein Eigenverbrauchszähler (auch Bezugszähler) und ein Einspeisezähler. Der Eigenverbrauchszähler misst den Strom, der aus dem Netz bezogen wird, wenn der Solarstrom nicht ausreicht. Der Einspeisezähler erfasst die Menge an überschüssigem Solarstrom, die ins öffentliche Netz eingespeist wird.

    Ein typischer Fehler ist die Installation eines einzigen Zählers, der nur den Gesamtstrom misst. Dies führt zu Problemen bei der Abrechnung der Einspeisevergütung, da Überschuss und Bezug nicht getrennt ausgewiesen werden. Moderne Smart-Meter-Systeme bieten oft eine integrierte Lösung, bei der beide Daten automatisch erfasst und übermittelt werden.

    Abgrenzung gegenüber Volleinspeisung: Vorteile und Nachteile im Überblick

    Die Volleinspeisung unterscheidet sich grundlegend, da hier der gesamte Solarstrom direkt ins Netz eingespeist und voll vergütet wird, während der Haushalt den Strom komplett aus dem Netz bezieht. Die Überschusseinspeisung PV bietet hingegen den Vorteil, dass der selbst erzeugte Strom vorrangig im eigenen Haus genutzt wird, wodurch die Stromkosten effektiv sinken.

    Zu den Vorteilen der Überschusseinspeisung zählen neben dem Einsparen von Netzstromkosten die Nutzung günstiger Eigenenergie und eine tendenziell höhere Wirtschaftlichkeit bei stetig steigenden Netzentgelten. Allerdings erfordert sie eine genauere Zählerkonfiguration und kann bei niedrigem Eigenverbrauch oder technischem Versagen des Messsystems die Vergütung reduzieren.

    Die Volleinspeisung hat den Vorteil einer einfacheren Abrechnung und Planung, bringt jedoch geringere Einsparungen durch Eigenverbrauch und kann langfristig wirtschaftlich weniger attraktiv sein.

    Typische Fehler bei der Installation und Zählerkonfiguration vermeiden

    Eine häufige Fehlerquelle ist die falsche Auswahl oder der falsche Einbau der Zähler. So werden beispielsweise manchmal Einspeisezähler mit unpassender Eichklasse verwendet, die für Vergütungsabrechnungen nicht zugelassen sind. Auch das Fehlen einer klaren Trennung zwischen Bezugs- und Einspeisezählung kann zu Streitigkeiten mit dem Netzbetreiber führen.

    Ein weiteres Problem ist die Vernachlässigung der netztechnischen Anforderungen bei der Installation, etwa der korrekten Einstellung von Einspeisemanagementsystemen oder der Sicherstellung der Kommunikation zwischen Zählern und Messstellenbetreiber. Beispielsweise muss sichergestellt sein, dass die Messeinrichtung den Überschuss exakt erfassen kann, um die EEG-Vergütung zu gewährleisten.

    Praxisnahe Mini-Beispiele zeigen, dass Betreiber durch frühzeitige Abstimmung mit dem Netzbetreiber und Nutzung zertifizierter Messsysteme diese Fehler vermeiden können. Eine sorgfältige Planung und die Beachtung der einschlägigen technik- und abrechnungsrechtlichen Vorgaben sind essenziell, um den maximalen Nutzen aus der Überschusseinspeisung zu ziehen.

    EEG 2026 und neue Vergütungsregelungen – Wie Sie jetzt Ihre Einspeisevergütung sichern

    Mit dem EEG 2026 treten wichtige Anpassungen der Fördersätze für die Überschusseinspeisung PV in Kraft. Die Vergütungssätze sind im Vergleich zu den Vorjahren weiter gesunken, was die wirtschaftliche Planung von PV-Anlagen vor neue Herausforderungen stellt. Aktuell liegen die Einspeisevergütungen für neu in Betrieb genommene Anlagen unter 30 kW durchschnittlich bei ca. 5 bis 7 Cent pro Kilowattstunde und unter 20 kW zum Teil noch etwas höher. Wer ältere Anlagen mit Inbetriebnahme bis 2023 besitzt, profitiert oft noch von höheren Fixvergütungen, die aber im Laufe der Zeit auslaufen und durch marktnahe Vergütungen ersetzt werden. Daher ist es essenziell, die Förderhöhen regelmäßig zu prüfen und Anlagen gegebenenfalls anzumelden oder zu optimieren.

    Fördervoraussetzungen für Überschusseinspeisung: Leistung, Anlagengröße und Inbetriebnahmedatum

    Die Einspeisevergütung im EEG 2026 richtet sich maßgeblich nach der Leistung und Anlagengröße sowie dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Anlagen bis 100 kW erhalten grundsätzlich eine Einspeisevergütung, wobei für kleinere Anlagen unter 30 kW meist höhere Fördersätze gelten. Die Zählweise der Überschusseinspeisung verlangt zwei Zähler: einen für den erzeugten und einen für den selbst verbrauchten Strom. Die Leistung der Anlage darf zudem nicht überschritten werden und muss den technischen Vorgaben entsprechen, um Förderansprüche geltend machen zu können. Anlagen, die nach dem Stichtag im Jahr 2026 installiert werden, müssen zudem die verschärften EEG-Kriterien erfüllen, etwa zum Netzanschluss und zu digitalen Zählern, um weiterhin eine Vergütung zu erhalten.

    Wichtige Fristen und Schritte – So vermeiden Sie Förderverluste bei Ihrer Anlage

    Wer die EEG-Vergütung sichern möchte, sollte besonders auf die Fristen achten: Die Meldung der Anlage beim zuständigen Netzbetreiber und die fristgerechte Anmeldung beim Marktstammdatenregister sind zwingend erforderlich. Fehlende oder verspätete Einreichungen können zum vollständigen Verlust der Vergütung führen. Auch eine spätere Anmeldung der Überschusseinspeisung ist in den meisten Fällen nicht mehr möglich. Für Betreiber älterer Anlagen bietet das Jahr 2026 zudem die Option, eine Nachrüstung von Speicherlösungen in Erwägung zu ziehen, die den Eigenverbrauch steigern und so die wirtschaftliche Nutzung verbessern. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Anlagenbetreiber, der seinen Speicher und die Zähleranlage bis zum 31.08.2026 auf den neuesten Stand bringt, kann trotz sinkender EEG-Sätze seine Einspeiseerlöse stabilisieren und Förderverluste vermeiden.

    Zusammenfassend gilt: Genaues Timing bei technischen Umrüstungen, sorgfältige Dokumentation der Anlagendaten und die Einhaltung der Anmeldefristen sind entscheidend, um auch in Zeiten sinkender Fördersätze die attraktive Einspeisevergütung bei Überschusseinspeisung PV zu sichern.

    Wirtschaftlichkeit erhöhen: Strategien und Praxisbeispiele für maximale Einnahmen aus Überschusseinspeisung

    Lastmanagement und Verbrauchsoptimierung zur Steigerung des Eigenverbrauchs

    Eine der effektivsten Maßnahmen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit bei der Überschusseinspeisung PV ist das gezielte Lastmanagement. Durch die intelligente Steuerung von Verbrauchern wie Waschmaschinen, Geschirrspülern oder Wärmepumpen kann der selbst erzeugte Solarstrom optimal genutzt werden, bevor Überschüsse ins Netz eingespeist werden. Dabei hilft der Einsatz von smarten Schaltzeiten oder Energiemanagementsystemen, den Eigenverbrauch zu maximieren und damit teuren Netzstrombezug zu vermeiden. Fehlerquellen sind häufig schlecht geplante Verbrauchsprofile oder mangelnde Flexibilität im Tagesablauf, wodurch viel Solarstrom ungenutzt ins Netz fließt und nur zu geringen Einspeisevergütungen geführt wird.

    Kombination mit Speicherlösungen und innovativen Technologien (z. B. PV-Heizstab)

    Die Integration von Batteriespeichern in eine PV-Anlage erhöht die Eigenverbrauchsquote deutlich, denn gespeicherter Solarstrom kann auch nachts oder bei geringerer Sonneneinstrahlung genutzt werden. Speicher senken somit die Menge des eingespeisten Stroms, der nur zu niedrigen Vergütungssätzen vergütet wird, und steigern die finanzielle Rendite. Ebenso interessant ist die Nutzung von Überschussstrom für spezielle Anwendungen wie den neuen PV-Heizstab („ROD-1000“), der Solarstrom direkt in Warmwasser umwandelt. Das vermeidet Kosten für fossile Energieträger und sorgt für eine wirtschaftliche Nutzung selbst kleiner Überschüsse. Kombinationen aus Speicher, Lastmanagement und innovativer Wärmepumpentechnik eröffnen so neue Einnahmequellen und reduzieren gleichzeitig Verbrauchskosten.

    Beispielrechnung: So viel Geld können Sie mit einer gezielten Überschusseinspeisung sparen und verdienen

    Ein durchschnittlicher Haushalt mit einer 7 kWp PV-Anlage erzeugt jährlich etwa 6.000 kWh Strom. Bei einem Eigenverbrauch von 30 % werden 4.200 kWh eingespeist, die mit ca. 8 Cent/kWh vergütet werden. Wird durch Lastmanagement und Speicher dieser Eigenverbrauch auf 60 % erhöht, sinkt die Einspeisung auf 2.400 kWh. Das eingesparte Stromkostenvolumen bei einem Strompreis von 40 Cent/kWh beträgt rund 720 Euro, während die Einspeisevergütung auf ca. 190 Euro sinkt. Insgesamt kann so eine jährliche Gesamtersparnis und Einnahmen von über 900 Euro erzielt werden.

    Setzt man zusätzlich einen PV-Heizstab zur Warmwasserbereitung ein, der 1.000 kWh Überschussstrom nutzt, erhöht sich der Eigenverbrauch weiterhin. Das spart zusätzliche 400 Euro Heizkosten, was den wirtschaftlichen Vorteil weiter verbessert. Diese Beispielrechnung zeigt exemplarisch, wie Kombinationen aus Verbrauchsoptimierung, Speicher und innovativen Technologien trotz sinkender EEG-Förderung langfristig hohe Einnahmen und Einsparungen sichern.

    Checkliste für Betreiber: So prüfen Sie Ihre Überschusseinspeisung und sichern attraktive Vergütungen nachhaltig

    Wichtige Prüfpunkte vor der Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb

    Prüfen Sie vor Inbetriebnahme Ihrer PV-Anlage unbedingt, ob die technische Ausstattung für eine korrekte Überschusseinspeisung vorhanden ist. Ein zentrales Element sind zwei separate Stromzähler: ein Solarstromzähler zur Erfassung der erzeugten PV-Strommenge und ein Haushaltstromzähler. Nur so wird genau ermittelt, welcher Strom ins Netz eingespeist und welchen Eigenverbrauch Sie erzielen. Achten Sie darauf, dass die Netzanschlüsse und Ihre Wechselrichter auf Ihre gewünschte Einspeiseart angepasst sind – nicht selten führt eine falsche Zählkonfiguration zu Fehlabrechnungen und damit zu finanziellen Nachteilen. Im laufenden Betrieb sollten Sie regelmäßig die Werte der Zählerstände ablesen und überprüfen. Bei unerwarteten oder plötzlich stark abweichenden Einspeisemengen ist eine technische Überprüfung der Anlage und der Kommunikation mit Ihrem Netzbetreiber sinnvoll. Unsachgemäße Eingriffe oder veraltete Zählerinfrastruktur können Vergütungen mindern oder zu Strafen führen.

    Wann lohnt sich ein Wechsel der Einspeiseart? Entscheidungshilfen anhand konkreter Kriterien

    Ein Wechsel von der Volleinspeisung hin zur Überschusseinspeisung oder umgekehrt sollte auf Basis Ihrer aktuellen Verbrauchsdaten und Förderbedingungen erfolgen. Vor allem bei steigenden Eigenverbrauchskosten ist die Überschusseinspeisung attraktiver, da Sie Ihren Solarstrom direkt vor Ort nutzen und nur den Überschuss ins Netz einspeisen. Beachten Sie jedoch, dass mit der EEG-Förderung insbesondere für kleine und mittlere Anlagen bis 100 kW eine attraktive Vergütung für Überschusseinspeisung möglich ist. Für ältere Ü20-Anlagen, deren EEG-Förderung ausläuft, kann der Wechsel wirtschaftlich weniger sinnvoll sein. Ein Mini-Beispiel: Wenn Ihr Eigenverbrauchsanteil unter 30 % liegt, kann die Volleinspeisung trotz etwas niedrigerer Vergütung durch einen höheren Einnahmeanteil die bessere Wahl sein. Kalkulieren Sie deshalb stets mit aktuellen Strompreisen, Förderkonditionen und Ihrem Verbrauchsprofil.

    Praxis-Tipps für die Zusammenarbeit mit Netzbetreibern und Einspeisedienstleistern

    Kommunizieren Sie frühzeitig mit Ihrem Netzbetreiber, um passende Verträge für die Überschusseinspeisung abzuschließen und Zählerkonfigurationen abzustimmen. Vermeiden Sie Kommunikationslücken, da verzögerte oder fehlende Meldungen häufig zu Auszahlungsproblemen führen. Nutze Sie die Expertise von Einspeisedienstleistern, die Erfahrung mit Abrechnungsprozessen und Technik haben — gerade bei der Ummeldung oder Änderung der Einspeiseart. Ein häufiger Fehler ist, dass Betreiber fehlende oder falsche Unterlagen bei der Netzbetreiber-Anmeldung einreichen, wodurch die Vergütungsabrechnung blockiert wird. Stellen Sie sicher, dass alle Daten aktuell sind und regelmäßige Zählerstände korrekt gemeldet werden. Ein Tipp: Dokumentieren Sie alle Gespräche und Vereinbarungen mit Netzbetreiber und Dienstleistern schriftlich, um bei Unstimmigkeiten Rückgriffsmöglichkeiten zu haben.

    Fazit

    Die Überschusseinspeisung PV stellt eine attraktive Möglichkeit dar, den Eigenverbrauch zu optimieren und gleichzeitig von stabilen Einspeisevergütungen zu profitieren. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, ist es entscheidend, die individuellen Verbrauchsgewohnheiten genau zu analysieren und die Anlagenleistung entsprechend anzupassen.

    Als nächster Schritt empfiehlt sich eine detaillierte Ermittlung des Überschussstroms sowie der aktuelle Blick auf die regional verfügbaren Einspeisetarife. So sichern Sie nicht nur finanzielle Vorteile, sondern tragen aktiv zur nachhaltigen Energiewende bei.

    Häufige Fragen

    Was bedeutet Überschusseinspeisung PV und wie funktioniert sie?

    Bei der Überschusseinspeisung PV wird der selbst erzeugte Solarstrom vorrangig selbst genutzt. Überschüssiger Strom, der nicht verbraucht wird, wird in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet.

    Wie kann ich die Vergütung für Überschusseinspeisung bei meiner PV-Anlage prüfen?

    Die Vergütung hängt vom Inbetriebnahmedatum, der Anlagengröße und der Einspeiseart ab. Aktuelle Fördersätze finden Sie im EEG 2025 und können mittels Solar- und Bezugszählern ermittelt werden.

    Wann lohnt sich die Überschusseinspeisung PV besonders?

    Sie lohnt sich besonders bei moderatem Eigenverbrauch mit regelmäßigem Überschussstrom. So profitieren Sie vom günstigen Eigenstrom und zusätzlich von Vergütungen für eingespeisten Strom.

    Welche Änderungen bei der Einspeisevergütung sind für 2025 zu erwarten?

    Die Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt 2025 tendenziell. Betreiber sollten Förderbedingungen und EEG-Fördersätze regelmäßig aktualisieren, um optimale Wirtschaftlichkeit sicherzustellen.

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